Was sind Legionellen und wo kommen sie natürlicherweise vor?

Legionellen sind bewegliche Stäbchenbakterien mit einer durchschnittlichen
Länge von 2 - 5µm und einem Durchmesser von 0,5-0,8µm. Sie
kommen in zahlreichen Arten und Serogruppen weltweit verbreitet in Oberflächenwässern
und auch im Boden vor.
Früher nahm man an, dass sie nur im Süßwasser
beheimatet sind, doch können sich Legionellen auch im Meerwasser halten
und vermehren.
Aufgrund ihrer natürlichen Verbreitung kommen Legionellen
auch in geringer Anzahl im Grundwasser vor. Daher ist es selbstverständlich,
dass sich in dem von den Wasserwerken gelieferten Trinkwasser Legionellen
befinden können.
Auf welche Weise kann man sich mit Legionellen infizieren?
Als Hauptinfektionsweg ist das Einatmen erregerhaltiger, lungengängiger
Aerosole - das ist ein Gemisch aus feinen Wasser-und Luftteilchen - aus dem
Warmwasserbereich anzusehen.
Somit stellen insbesondere Duschen aber auch Aerosole
am Wasserhahn Gefahrenquellen dar.
Weiterhin gewinnen Legionellen als Krankheitserreger auch im direkten Schwimmbeckenbereich
zunehmend an Bedeutung, wo neben Whirlpools auch sonstige mit einer Wasserversprühung
oder -verrieselung versehene Anlagen wie künstliche Wasserfälle und
auch Rutschen eine Rolle spielen können.
Ebenso ist eine Legionellenübertragung über
Aerosole von Kühltürmen
und Klimaanlagen bis hin zum Zahnarztstuhl möglich, sofern dies nicht
durch Biozideinsatz, Verdampfung statt mechanischer Luftbefeuchtung oder Verwendung
von Sterilwasser verhindert wird.
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet dagegen nicht statt. Wundinfektionen
sind äußerst selten und auch normales Essen und Trinken spielen
keine Rolle. Lediglich wenn dabei erregerhaltiges Wasser aus Versehen in die
Luftröhre gelangt können Infektionen entstehen. Durch Aspiration
(Einatmen von winzigen Tropfen) kann es auch über Beckenwasser und Leitungswasser
zu Erkrankungen kommen.
Wer ist besonders gefährdet?
Gefährdet ist prinzipiell jeder, doch sind vor allem
- ältere Menschen,
- Raucher,
- sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie beispielsweise
Diabetiker erhöht betroffen.
Allgemein erkranken Männer mehr als
doppelt so häufig wie Frauen.
Kinder sind meist nur sehr selten betroffen.
Wie verhalten sich Legionellen im Wasser?
Wenige Legionellen, meist <1KBE/Liter (- KBE: Kolonienbildende Einheit
- ) sind auch im kalten Grundwasser vorhanden. Bis zu Temperaturen von etwa
20 °C vermehren sich Legionellen nur sehr langsam, so dass in diesem Bereich
schon wegen der zu erwarteten geringen Konzentration kein nennenswertes Erkrankungsrisiko
besteht.
Erst über 20 °C steigt die Vermehrungsrate allmählich
an und ist etwa zwischen 30 und 45°C optimal.
Ab etwa 50 °C erfolgt
meist kaum noch Vermehrung und bei etwa 55 °C
ist diese nicht mehr möglich und es kommt langsam zum Absterben.
Eine sichere und mit steigenden Temperaturen zunehmend raschere Abtötung
findet erst knapp oberhalb von 60 °C statt.
Der über die Energieeinsparverordnung proklamierte Warmwasser-Niedrigtemperaturbereich
ist somit in Bezug auf das Wachstum von Legionellen kontraproduktiv.
Vermehrungsorte für Legionellen sind Wuchsbeläge oder Biofilme,
die bevorzugt gebildet werden, wenn große Oberflächen vorhanden
sind, wie z.B. in Filtern oder in zusätzlichen Ablagerungen durch Kalkausfall,
Schlämme oder Korrosionsprodukte. In derartigen Biofilmen können
Legionellen wirkungsvoll durch zusätzlich produzierte Schleimsubstanzen
vor Desinfektionsmaßnahmen geschützt überleben. Diese Biofilme
stellen ein "Ökosystem " dar, in dem auch Einzeller wie (harmlose)
Amöben vorkommen, die sich wiederum von den dort vorhandenen Mikroorganismen
ernähren.
Auch Legionellen werden aufgefressen, jedoch im Innern der Amöbe
nicht verdaut, können sich dort sogar vermehren und damit anreichern.
Auch in Amöbencysten, die als lungengängige Partikel zu betrachten
sind und Legionellen ebenfalls Schutz vor allen gängigen Desinfektionsmaßnahmen
bieten, sind diese lebendig vorhanden.
Welche
Erkrankungen werden durch Legionellen verursacht?
1976 kam es in Philadelphia in den USA zu einer Epidemie, bei der 182 von
mehr als 4000 Teilnehmern der American Legion akut mit Legionella pneumophila
an der sogenannten Legionärskrankheit, einer schweren Pneumonie, erkrankten.
29 verstarben.
Dieser Vorfall führte zu einer fieberhaften Suche nach
der damals noch unbekannten Ursache.
Schließlich konnte der Erreger, der sich wegen seiner Zellwand nur
sehr schwach gramnegativ anfärbte und daher in Lungenbiopsiepräparaten
nicht nachweisbar war, dort mittels der Silberimprägnierung als Bakterium
identifiziert werden.
In der Folge wurden geeignete Anzuchtmedien und serologische
Nachweisverfahren entwickelt.
Weltweit konnten, auch retrospektiv, zahlreiche kleinere Ausbrüche mit
schweren Lungenentzündungen und Todesfällen als "Legionärskrankheit " bestätigt
werden.
Zwei größere Vorfälle in jüngster Zeit ereigneten sich
1999 in Bovenkarspel in Holland, wo es anlässlich einer Blumenschau durch
zwei Whirlpools zu 233 Erkrankungen mit 22 Todesfällen kam, und 2001 in
Murcia in Spanien mit 805 Erkrankungen und 3 Todesfällen über Kühl-/Klimaanlagen.
In der überwiegenden Anzahl handelt es sich jedoch um Einzelfälle.
Bei über 90% der schweren Legionelleninfektionen kann die Art Legionella
pneumophila nachgewiesen werden und hier wiederum in etwa 2/3 der Fälle
die Serogruppe 1. Aber auch viele andere Legionellenarten sind pathogen.
Erkrankungen
mit Legionellen treten in zwei unterschiedlichen Verlaufsformen auf, wobei
bei beiden Begleiterscheinungen wie Unwohlsein, Fieber, Kopf-, Glieder-,
Thoraxschmerzen, Husten, Durchfälle und Verwirrtheit vorkommen können.
Die eigentliche "Legionärskrankheit" zeigt sich in einer schweren
Lungenentzündung, die unbehandelt in 15-20% der Fälle tödlich
verläuft. Die Inkubationszeit beträgt 2-10 Tage, in seltenen Fällen
bis zu zwei Wochen.
In Deutschland rechnet man jährlich mit 6.000 bis 10.000 Erkrankungsfällen
und etwa 1000 - 2000 Todesfällen. Diese Schätzzahlen gelten als abgesichert,
da unabhängige Berechnungsansätze vergleichbare Werte liefern.
Beim weitaus häufiger vorkommenden "Pontiac-Fieber" handelt
es sich um eine fiebrige, grippeähnliche Erkrankung mit einer Inkubationszeit
bis zu zwei Tagen, die meist ohne Lungenbeteiligung binnen weniger Tage abheilt.
In Deutschland schätzt man, dass jährlich mindestens 100.000 Erkrankungen
vorkommen.
Wie wird eine Legionelleninfektion beim Menschen nachgewiesen?
Eine Diagnose sollte durch eine Anzüchtung von Legionellen auf Spezial-Medien
erfolgen. Geeignet dafür sind Materialien aus den Atemwegen, wie z.
B. bronchoalveoläre Lavage, Trachealsekret, Sputum oder Lungengewebe.
Eine Infektion kann aber auch durch Untersuchung des Urins auf Legionellenbestandteile
(sogenannter Legionella-Antigen-ELISA) festgestellt werden. Allerdings
werden damit aber nicht alle vorkommenden Legionellenarten erfasst.
Ein Nachweis der Antikörperantwort gegen Legionellen hat meist nur einen
retrospektiven Wert, da bei einer Legionelleninfektion ein beweisender Antikörper-Titeranstieg
oft erst nach einigen Wochen erfolgt.
Weiterhin ist es möglich, eine Legionelleninfektion mit Spezialverfahren,
wie z. B. floureszenzserologischen oder molekularbiologischen Methoden nachzuweisen.
Wie wird eine Legionellose behandelt?
Bei Verdacht auf eine Legionellose ist
ein Arzt oder Krankenhaus aufzusuchen. Bestimmte Antibiotika sind gegenüber
Legionellen gut wirksam. Eine Impfung gegen Legionellen existiert derzeit noch
nicht.
Was ist zu tun?
Schützen Sie besonders Ihre Dusche vor gefährlichen Legionellenbrutstätten:

Antikalk-Funktion
Durch den hohen Luftanteil und der Sauerstoff-Einwirbelung wird der Kalkablagerungen
in den Brauselöchern entgegengewirkt.
Aerosolreduziert
Durch den weichen Strahl werden weniger Aerosole (kleine Schwebetröpfchen)
erzeugt.
Der Duschbrausen-Hersteller hat im Fraunhofer-Institut für Toxikologie
und Experimentelle Medizin die entsprechenden Messungen durchführen lassen.
Durch die 80% geringere Aerosolentstehung wird die Infektionsgefahr bei Legionellenbefall
in der Warmwasserversorgung verringert.
Der entsprechende Ergebnisbericht des Fraunhofer-Instituts kann angefordert
werden.
Antibakteriell
Das Brauserohr ist aus Vollkupfer, somit ist die Gefahr der bakteriologischen
Rückverkeimung aus der Umluft verringert. Hierdurch ergibt sich eine
geringere Infektionsgefahr aus Erregern, welche aus der Umluft in das Wassersystem
gelangen und sich dort vermehren.
In einer großen Messreihe der KIWA (dem rennomierten niederländischen
Institut für Produkt- und Wasserforschung) aus dem Jahre 2003 wurde bestätigt,
dass das Legionellenwachstum in Kupferrohr zehnmal geringer ist als in Kunststoffrohr.
Energetisierung des Wassers
Die ursprünglichste und natürlichste Form der Wasserenergetisierung
(Aufwertung des feinstofflichen Schwingungszustandes) ist der Wirbel.
Dies erkannten u.a. bekannte Wasserwissenschaftler wie Viktor Schauberger (1885
- 1958), Dipl. Phys. Wilfried Hacheney, Dr. Wolfgang Ludwig, etc.
Das Wirbelerzeugungsprinzip, welches in den BUBBLE-RAIN® - Wassersparbrausen
verwendet wird, berücksichtigt die neuesten Erkenntnisse der Energetik-Wissenschaft
(z.B. Rechtsdrehsinn des Wirbels). Spüren Sie die Vitalisierung eines
BUBBLE-RAIN® - Duschbades!
Sauerstoffanreicherung
Durch die Wirbeltechnologie wird Sauerstoff aus der Luft in das Duschwasser
eingewirbelt. Somit wird sauerstoffarmes Wasser angereichert. Sauerstoffreiches
Wasser ist gesundes Wasser.
Effektive Warmwasser-Einsparung
Aus einer BUBBLE-RAIN® Duschbrause strömen keine Wassertropfen, sondern
mit Luft gefüllte Wasserblasen. Hierdurch kann der Warmwasserverbrauch
um 2 Drittel gesenkt werden - bei vollem Duschkomfort! Grundlage der Wasserblasen-Erzeugung
ist die patentrechtlich geschützte BUBBLE-RAIN® Technologie, welche
auf modernster Strömungstechnik und langjähriger Wirbelforschung
basiert.Der Wasserdurchsatz der BUBBLE-RAIN® Brausen ist zusätzlich
durch einen aktiven Mengenregler auf 6 l/min. druckunabhängig geregelt. Übliche
Standardbrausen haben einen Wasserdurchsatz von 16 - 20 l/min. ungeregelt.
Höchster Duschkomfort
Der volle Regen aus seidenweichen Wasserblasen bereitet ein völlig neues
Duschvergnügen!
Hohe Qualität
BUBBLE-RAIN® Duschbrausen sind aus Metall gefertigt und somit keine Kunststoff-Massenartikel.
Wir haben viel Augenmerk auf die Details gelegt. Die BUBBLE-RAIN® Duschbrause
ist so aufgebaut, dass jedes Einzelteil auswechselbar ist.
Einzigartiges Design
Eine Verschmelzung von klassischen und modernen Elementen zur exklusiven Badausstattung.
Durchschnittliche Einsparung an Wasser- und Energiekosten: 200,00 Euro pro
Duschbrause und Jahr für eine Person!
Dazu passend der

Biofilm im Brauseschlauch erhöht die Legionellegefahr!
Das FlexClean
Hygienesystem wirkt der Biofilmbildung entgegen.
Auf Wirksamkeit getestet vom Hygieneinstitut der Universität Bonn.
- - Chromdesing für die anspruchsvolle Bad-Ausstattung.
- - Drehkonus und 1,6m Gesamtlänge für hohen Duschkomfort
- - glatte Oberfläche, somit einfach und hygienisch abwischbar
- - 5-lagiger Qualitätsschlauch, zertfiziert nach EN 1113.
Wie funktioniert das?:
Herzstück des FlexClean® Hygienesystems ist eine versilberte Edelstahlfeder,
welche die Innenwandung des Brauseschlauches berührt.
Beim Öffnen der Dusch-Armatur wird die Feder durch den Wasserdurchfluss
in Fließrichtung gezogen und beim Schließen der Armatur zieht sich
die Feder selbsttätig in Ausgangsposition zurück.
Hierbei wird die Schlauchwandung 2x gereinigt.
Die versilberte FlexClean®-Feder überträgt zusätzlich eine
leichte Silberschicht auf die Schlauchwandung. Die antibakterielle Eigenschaft
von Silber bietet hier einen weiteren Schutz vor Biofilm.
Die Innenwandung eines herkömmlichen Brauseschlauches dagegen ist innerhalb
kurzer Zeit mit Biofilm bewachsen.
Heizkesselsysteme lassen sich durch Aufheizen auf mehr als 70° C in der
Regel von Legionellen befreien, der "letzte Meter", also die Strecke
zwischen Mischbatterie und Duschkopf wird durch diese Maßnahme jedoch
nicht erreicht.
Die Legionellen, die sich im Schlauch befinden werden in konventionellen Waassserschläcuhen
also nicht abgetötet.
Die eingesetzte Spirale im FlexClean-Schlauch jedoch sichert das Schlauchstück
einfach, ohne weitere Aufwendungen ab.
Bezugsquellen
Asklepios-Versand.de
Mandala-Versand.de